Orgelstipendium für Wickeder Schüler

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Das Orgelstipendium der Stiftung Kirchenmusik in Zusammenarbeit mit Sparkassen in der Region geht in die dritte Runde. Der Wickeder Schüler Christian Luig (15) wird für die Dauer eines Jahres gefördert und erhält Orgelunterricht bei Gerd Weimar. Die Finanzierung wird dieses Mal durch die Sparkasse Werl ermöglicht.

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Christian Luig an der Orgel. Mit ihm freuen sich über das Stipendium: Jochen Gerenkamp und Bernhard Hering von der Sparkasse Werl, Hartmut Köllner und Gerd Weimar von der Stiftung Kirchenmusik, Eva Berneis und Christian Klein von der Ev. Kirchengemeinde Wickede

Christian Luig, 15-jähriger Schüler der Gerken-Hauptschule in Wickede, ist der dritte Stipendiat des Orgelstipendiums, für das  die Stiftung Kirchenmusik im Sauerland zusammen mit Sparkassen der Region verantwortlich zeichnet. Mitte März übergaben ihm Jochen Gerenkamp und Bernhard Hering von der Sparkasse Werl zusammen mit Pfarrer Hartmut Köllner und Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar dem Jugendlichen die Stipendiumsurkunde. Hartmut Köllner, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, freut sich, in der Sparkasse Werl einen für die Zukunft jugendlicher Musiker aufgeschlossenen Partner gefunden zu haben. Gerenkamp ist selbst Chorsänger. Er zeigte sich erfreut über die Qualität, die Christian Luig nach kurzem Orgelunterricht schon zeigt. Begeistert sind auch Pfarrer Dr. Christian Klein und Presbyterin Eva Berneis von der Ev. Kirchengemeinde Wickede. Vor einiger Zeit hatten sie das Gefühl, dass nur wenige Organisten für die Sonntagsgottesdienste zu finden seien. Doch mit Christian hat sich in kurzer Zeit der dritte Jugendliche gefunden, der gern sonntags Orgel spielt. Nachdem Christian Luig die Urkunde über das Stipendium in Händen hielt, hatte der Sparkassendirektor noch eine Idee „Jetzt soll der Meister in die Tasten greifen“, forderte er Gerd Weimar, Christians Orgellehrer, auf. Christian holte Noten aus dem Schrank und Weimar erfreute die Anwesenden mit der Dorischen Toccata von Johann Sebastian Bach. Das Orgelstipendium ist so konzipiert, dass zusätzlich zum Beitrag der Sponsoren die Schüler einen monatlichen Betrag einzahlen. Der wird angesammelt, so dass im fünften Jahr ein weiteres Stipendium finanziert werden kann. Ein viertes Stipendium im Raum Sundern steht für das Jahr 2013 in Aussicht.

Text und Bild von Katrin Koppe-Bäumer