Bildnachweis: Die Schutzdauer für dieses Werk ist nach den Maßstäben des deutschen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.
Jetzt Mitsingen! Zwei phänomenale Werke werden uns die nächsten Monate beschäftigen: Wir proben die g-moll-Messe von Ralph Vaughn Williams und das „De profundis“ von Marcel Dupré. Ralph Vaughan Williams schuf seine Messe für den liturgischen Gebrauch, wenngleich das Stück – gewidmet seinem Freund Gustav Holst –  im Rahmen eines Konzertes in Westminster Cathedral uraufgeführt wurde. Deutlich hörbar wird Williams´ Liebe zur englischen Renaissance-Musik, seine Tonsprache ist subtil, feinfühlig, romantisch, expressionistisch. War Williams von Hause aus Komponist von zahlreichen Opern, Sinfonien, Orchesterwerken, Instrumentalkonzerten, Kammermusiken, Liederzyklen, Filmmusiken, Chorwerken, u.v.m., erlangte Marcel Dupré hingegen Weltruhm vor allem als brillanter Konzertorganist und Improvisator (1920 spielte er das… Weiterlesen

Dupré & Williams

Bildnachweis: Die Schutzdauer für dieses Werk ist nach den Maßstäben des deutschen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.
Jetzt im Vorverkauf! Zwei phänomenale Werke haben uns in den vergangenen Monaten beschäftigt: Die g-moll-Messe von Ralph Vaughn Williams und das „De profundis“ von Marcel Dupré. Ralph Vaughan Williams schuf seine Messe für den liturgischen Gebrauch, wenngleich das Stück – gewidmet seinem Freund Gustav Holst –  im Rahmen eines Konzertes in Westminster Cathedral uraufgeführt wurde. Deutlich hörbar wird Williams´ Liebe zur englischen Renaissance-Musik, seine Tonsprache ist subtil, feinfühlig, romantisch, expressionistisch. War Williams von Hause aus Komponist von zahlreichen Opern, Sinfonien, Orchesterwerken, Instrumentalkonzerten, Kammermusiken, Liederzyklen, Filmmusiken, Chorwerken, u.v.m., erlangte Marcel Dupré hingegen Weltruhm vor allem als brillanter Konzertorganist und Improvisator (1920 spielte er das gesamte… Weiterlesen

Dupré & Williams

Das Konzert ist ausverkauft! An der Abendkasse sind nur noch Restkarten für Stehplätze erhältlich. Der 7. November 1938: Verzweifelt über die Deportation seiner in Hannover lebenden Eltern ermordet der 17-jährige Herschel Grynszpan den deutschen Botschaftssekretär in Paris. In der Folge überzieht eine nie dagewesene Welle von antisemitischer Gewalt und wüsten Ausschreitungen ganz Deutschland. Es ist diese Geschichte der Reichskristallnacht, die der britische Komponist Michael Tippett in seinem Oratorium „A child of our time“ verarbeitet. Tippett beginnt die Arbeit an dem Werk, als ihn…Weiterlesen

Michael Tippett: A child of our time